Retter Des Lächelns. RIU unterstützt die NOMA-Hilfe

RIU Hotels und die Stiftung Campaner organisieren die Kampagne "Retter Des Lächelns" im Kampf gegen die Noma
 
 

Anlässlich des Afrikatags am 25. Mai haben RIU Hotels & Resorts und die Stiftung Campaner in allen ihren Hotels in Spanien die Kampagne "Retter Des Lächelns" mit dem Verkauf von solidarischen Armbändern an ihre Gäste und Mitarbeiter in Gang gesetzt. Die in den 24 teilnehmenden Hotels mit dieser solidarischen Aktion erhaltenen Einnahmen werden der Stiftung Campaner übergeben, eine NGO für Entwicklungshilfe im Kampf gegen die Noma, eine Krankheit, die auch unter dem Namen "Wangenbrand" bekannt ist und von der weltweit 140.000 Kinder betroffen sind.

 

 

Die Kampagne "Retter Des Lächelns" dauert solange bis alle Armbänder verkauft sind und dank der stets großen Annahme unserer Mitarbeiter und Gäste von sozialen und ökologischen Aktionen des Unternehmens in der ganzen Welt hofft man, gute Einnahmen zu erzielen. Zudem erhalten die Gäste Informationen über die Stiftung Campaner und diese Krankheit unbekannten Ursprungs, die das Gesicht der von ihr betroffenen Kinder zerstört und bis zum Tode führt. Ihre Entwicklung ist sehr schnell, aber auch ihre Heilung, denn bei frühzeitiger Diagnose reichen zwei oder drei hohe Dosen Antibiotikum. Daher sind Kampagnen wie diese von RIU Hotels so wichtig, denn sie garantieren eine kontinuierliche Präventivarbeit sowie Diagnosen und Behandlungen, die von der NGO im Niger durchgeführt werden, eine der ärmsten Regionen der Welt, in der man 1.000 Kinder im Monat behandelt.

 

In den letzten Jahren wurde diese Arbeit mit anderen Projekten erweitert, mit denen die Lebensqualität der in dieser Region lebenden Bevölkerung verbessert werden soll und damit sie in Zukunft ihre Ressourcen selbstständig verwalten kann. Gegenwärtig verfügt das Pflegezentrum über folgende Einrichtungen: Pflegeheime für ausgegrenzte und verwaiste Kinder (in Diffa und Niamey), ein Gesundheitszentrum zur medizinischen Betreuung der Familien und eine Grundschule für Kinder von 6 bis 12 Jahren.

 

In 2018 konnte die Stiftung Campaner dank der Zusammenarbeit mit RIU Hotels, 7 Kinder in ihrem Pflegeheim in Diffa und 39 in Niamey aufnehmen, im öffentlichen Krankenhaus von Diffa konnten 26 Lippen-Kiefer-Gaumenspalten behandelt werden, acht Personen konnten an der Universität in Niamey studieren und 50 Schüler konnten die Grundschule in Diffa besuchen. Ebenso konnten mit dem Beitrag von RIU durchschnittlich 40 Personen pro Tag in der Ambulanz in Diffa behandelt werden und man konnte ihre Belegschaft von 7 Personen und die des Zentrums in Niamey mit 9 Personen aufrechterhalten. Und schließlich werden drei Krankenschwestern zur Unterstützung im Krankenhaus in Diffa eingestellt.

 

Die Stiftung Campaner wurde 1996 von Pep Campaner gegründet, der zu dieser Zeit in einem RIU Hotel auf Mallorca an der Rezeption arbeitete. Gemeinsam mit seiner Frau Marilena Navarro lernte er die Schwere der NOMA Krankheit 1995 kennen, als sie ein vierjähriges Mädchen bei sich aufnahmen, das nach Mallorca (Hauptsitz der Stiftung) gebracht wurde, um dort einer Gesichtsoperation unterzogen zu werden. Pep beschloss daraufhin nach Niger zu reisen, um die Realität dieser Kinder kennenzulernen, und bewegt durch ihre prekäre Situation entschied er einen verpflichtenden Beitrag zur Verbesserung der Situation dieser Kinder und ihrer Familien zu leisten.

 

Nach seiner Rückkehr erzählte er Carmen Riu, gegenwärtige Eigentümerin und Geschäftsführerin von RIU Hotels, was er während seiner Reise gesehen hatte und wie grausam die Wirklichkeit von tausenden von Kindern im Niger ist. In diesem Moment und in den Anfängen der NGO schloss sich RIU Hotels dem Kampf gegen diese Krankheit an und wurde zum Hauptsponsor. Dreizehn Jahre später arbeiten RIU und die Stiftung Campaner an der Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung von Diffa, eine der ärmsten Regionen der Welt, mit Projekten im Bereich Gesundheit, Bildung, Entwicklung, Verbesserung der Ernährung und Hygienegewohnheiten.

 


Kommentar schreiben

Kommentare: 0